Z Zestmail
← Alle Beiträge

Mailtrack vs. Zestmail: Zwei Gmail-Tracker im Vergleich

Mailtrack vs. Zestmail: Beide Chrome-Erweiterungen zeigen Ihnen, ob und wann eine aus Gmail gesendete E-Mail geöffnet wurde. Mailtrack ist der bekanntere Dienst, Zestmail ein jüngerer, kleinerer Anbieter – und zwar unserer. Lesen Sie den Vergleich also mit diesem Hintergrund. Hier erfahren Sie, worin sich beide unterscheiden und was Sie selbst prüfen sollten, bevor Sie sich entscheiden. Tarife ändern sich; die aktuellen Details finden Sie immer auf der jeweiligen Website.

Was beide Tools können

  • Erkennen, wann eine aus Gmail gesendete E-Mail geöffnet wird – über ein unsichtbares Zählpixel
  • Sie benachrichtigen, sobald eine Mail geöffnet wurde
  • Einen kostenlosen Tarif mit Tageslimit und Bezahltarife mit mehr Funktionen anbieten
  • Im kostenlosen Tarif einen kleinen Hinweis auf den Anbieter an die gesendete Mail anhängen

Wichtig für beide: Öffnungsmessung per Pixel ist nie hundertprozentig genau. Wer Bilder in Mails blockiert oder Apple Mail mit Datenschutz-Proxy nutzt, wird nicht oder nur ungenau erfasst.

Mailtrack vs. Zestmail: die Unterschiede

Wo Sie die Öffnungen sehen. Mailtrack markiert verfolgte Nachrichten direkt in Gmail mit Häkchen – zwei, wenn die Mail geöffnet wurde. Zestmail zeigt Öffnungen in der Erweiterung selbst an, inklusive Seitenleiste in Gmail, mit Angabe, ob und wann geöffnet wurde.

Filterung. Zestmail filtert Ihre eigenen Aufrufe der gesendeten Mail sowie typische Bot-Öffnungen (etwa Sicherheitsscanner) heraus. So bleibt die Zahl der Öffnungen aussagekräftig – gerade wenn Sie Angebote an mehrere Kunden schicken und wissen wollen, wer wirklich reagiert hat.

Was der Bezahltarif bringt. Zestmail Pro entfernt das Tageslimit und den Footer „Sent with Zestmail“ und umfasst Serienmails (Mail Merge) aus einer Google-Tabelle, zeitversetztes Senden sowie KI-gestützte A/B-Tests für Betreffzeilen. Bei Mailtrack verschwindet im Bezahltarif die Signatur, und es kommen weitere Tracking-Funktionen wie Link-Tracking hinzu.

Sprache. Die Zestmail-Erweiterung und die Website sind nur auf Englisch verfügbar. Wer sich damit schwertut, ist bei Mailtrack unter Umständen besser aufgehoben.

Zestmail-Preise

  • Free: bis zu 20 E-Mails pro Tag, mit kleinem „Sent with Zestmail“-Footer
  • Pro: 9 US-Dollar pro Monat oder 69 US-Dollar pro Jahr
  • Testphase: 7 Tage Pro kostenlos

Die Details stehen auf der Zestmail-Preisseite. Die aktuellen Tarife und Limits von Mailtrack finden Sie auf dessen Preisseite.

Berechtigungen: prüfen Sie selbst

Beide Erweiterungen laufen innerhalb von Gmail und verlangen eine Anmeldung mit Ihrem Google-Konto. Verlassen Sie sich nicht auf Vergleichstabellen – auch nicht auf unsere. Lesen Sie stattdessen den Google-Zustimmungsbildschirm bei der Anmeldung genau durch und kontrollieren Sie anschließend die Drittanbieter-Verbindungen in Ihrem Google-Konto.

Zestmail fragt nach Ihrer E-Mail-Adresse, nach der Berechtigung, in Ihrem Namen E-Mails zu senden (für Serienmails und zeitversetztes Senden), und nach Lesezugriff auf Google Tabellen (für die Empfängerliste). Eine Berechtigung zum Lesen Ihres Gmail-Postfachs wird nicht angefordert. Beachten Sie aber: Einige Funktionen, etwa die Betreff-Tests, übertragen Ihren Entwurf an den Zestmail-Server. Unser Leitfaden zu Berechtigungen erklärt, was die einzelnen Scopes erlauben.

Fazit

Wenn Sie einen weit verbreiteten Tracker mit Häkchen direkt in Gmail möchten und Link-Tracking brauchen, ist Mailtrack eine solide Wahl. Wenn Ihnen gefilterte Öffnungszahlen plus Serienmails und Zeitplanung in einem günstigen Tarif wichtiger sind und Sie mit einer englischsprachigen Oberfläche klarkommen, probieren Sie Zestmail für Gmail aus: Der kostenlose Tarif deckt 20 Mails am Tag ab, und mit der siebentägigen Pro-Testphase können Sie alle Funktionen in Ruhe prüfen.